Vorschriften, Energie Spar tipps

Vorschriften

HSZ Infodienst

Wichtige Änderungen bei Gasanlagen für juristische Sauberkeit im Schadensfall DVGW – TRGI 2008 / Kapitel 5

  • Hausanschlussräume dürfen nicht für Dritte zugänglich sein
  • Der Eigentümer ist per Gesetz verpflichtet einmal im Jahr die Gasanlage einer nachweislichen Hausschau zu unterziehen bzw. dies der Verwaltung zu übertragen mit folgenden Leistungen 1-mal jährlich:
  1. Sichtkontrolle (Hausanschluss- Hauseinführung, Hauptabsperreinrichtungen, Gasdruckregler und Gaszähler):
    Bei einer Sichtkontrolle sind evtl. Mängel oder Störungen den Netzbetreiber /
    Messstellenbetreiber unverzüglich mitzuteilen
  2. Sichtkontrolle (alle Rohre einschl. Verbindungen): Prüfen auf Zustand und Korrosion, Befestigungen, mechanische Beanspruchungen, vorh. Lüftungsöffnungen an Verkleidungen
  3. Sichtkontrolle Absperreinrichtungen: Prüfen auf Zustand, äußerliche Korrosion, Zugänglichkeit und Bedienbarkeit
  4. Wartung: Wartung einer Gasanlage alle 12 Jahre
  5. Mit diesen Maßnahmen kann man auch bei der Versicherung Eindruck machen, wie gesetzmäßig gearbeitet wird und kleine Rabatte aushandeln.
  6. Gesetzlich ist es so, dass der Eigentümer dies machen muss, er kann es auch der Verwaltung (techn. Betreuung) übertragen.

Heizen

  1. Auch im Herbst und Frühjahr sollten (bei Anwesenheit) folgende Temperaturen eingehalten werden: Im Wohnzimmer, Kinderzimmer und in der Küche 20°C, im Bad 21°C, nachts im Schlafzimmer 14°C. Als Faustregel gilt: je kühler die Zimmertemperatur, desto öfter muss gelüftet werden.
  2. Die Heizung auch bei Abwesenheit tagsüber nie ganz abstellen. Ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen ist teurer als das Halten einer abgesenkten Durchschnittstemperatur.
  3. 3. Innentüren zwischen unterschiedlich beheizten Räumen tags und nachts geschlossen halten.
  4. Nicht vom Wohnzimmer das Schlafzimmer mitheizen. Das “Überschlagenlassen” des nicht geheizten Schlafzimmers führt nur warme, d. h. feuchte Luft ins Schlafzimmer; diese schlägt dort ihre Feuchtigkeit nieder.
  5. Richtig lüften bedeutet: Die Fenster kurzzeitig (5 Minuten reichen oft schon aus) ganz öffnen (Stoßlüften). Kippstellung ist wirkungslos und verschwendet Heizenergie.
  6. Morgens in der Wohnung einen kompletten Luftwechsel durchführen. Am besten Durchzug machen, ansonsten in jedem Zimmer das Fenster weit öffnen. Fenster auf Klapp kostet nur Energie da sich der Baukörper auskühlt
  7. Die Mindestzeit für die Lüftung hängt von dem Unterschied der Zimmertemperatur zur Außentemperatur und davon ab, wieviel Wind weht.
  8. Selbst bei Windstille und geringem Temperaturunterschied reichen in der Regel 15 Minuten Stoßlüftung aus.
  9. Je kälter es draußen ist, desto kürzer muß gelüftet werden.
  10. Einmal täglich lüften genügt nicht. Vormittags und nachmittags nochmals die Zimmer lüften, in denen sich Personen aufgehalten haben. Abends einen kompletten Luftwechsel inkl. Schlafzimmer vornehmen.
  11. Nicht von einem Zimmer in ein anderes, sondern nach draußen lüften.
  12. Bei innen liegendem Bad ohne Fenster auf dem kürzesten Weg (durch ein anderes Zimmer) lüften. Die anderen Türen geschlossen halten. Besonders nach dem Baden oder Duschen soll sich der Wasserdampf nicht gleichmäßig in der Wohnung verteilen.
  13. Große Mengen Wasserdampf (z. B. durch Kochen) möglichst sofort nach draußen ablüften. Auch hier durch Schließen der Zimmertüren verhindern, daß sich der Dampf in der Wohnung verteilt.
  14. Wenn Wäsche in der Wohnung getrocknet werden muß, weil ein Trockenraum fehlt, dieses Zimmer öfter lüften. Zimmertüre geschlossen halten.
  15. Nach dem Bügeln lüften.
  16. Auch bei Regenwetter lüften. Wenn es nicht gerade zum Fenster hereinregnet, ist die kalte Außenluft trotzdem trockener als die warme Zimmerluft.
  17. Luftbefeuchter sind fast immer überflüssig.
  18. Bei Abwesenheit über Tage ist natürlich auch das Lüften tagsüber nicht möglich, aber auch nicht nötig! Hier reicht es, morgens und abends richtig zu lüften.
  19. Bei neuen, besonders dichten Isolierglasfenstern häufiger lüften als früher. Auch dann spart man im Vergleich zum alten Fenster Heizenergie.
  20. Große Schränke sollten nicht zu dicht an kritische Wände angerückt werden. Aber: Zwei bis vier Zentimeter Abstand müssen reichen.

Richtig heizen

Für diejenigen unter Ihnen, die selbst eine Heizungsanlage besitzen oder eine solche betreiben, haben wir noch folgende Hinweise:
Zentralheizungsanlage regelmäßig prüfen.
Zentralheizungsanlagen müssen regelmäßig überprüft und gewartet werden.
Dazu gehört die Überprüfung, ob sich Luft in der Anlage befindet ebenso wie die Überprüfung der richtigen Brennereinstellung.
Heizkessel jährlich reinigen.
Da Russablagerungen im Kessel die Abgastemperaturen und den Energieverbrauch erhöhen, sollten Heizkessel einmal jährlich vor der Heizperiode gereinigt werden.
Während der Heizperiode darauf achten, dass

  • die Heizkörper in ungenutzten Räumen heruntergeregelt wurden,
  • die Normaleinstellung für den Tagbetrieb und die Nachtabsenkung richtig eingestellt sind,
  • die Raumlufttemperatur im Heizungsraum möglichst nicht mehr als 18 °C beträgt,
  • der Druck im Heizsystem stimmt,
  • die Warmwassertemperatur nicht höher als 60 °C beträgt und
  • die Vorlauftemperatur mit dem Sollwert übereinstimmt.

Heizungsanlagen unterscheiden sich – unabhängig von ihrer Wärmeleistung – in ihrer Schadstoffabgabe (Emissionseigenschaften) und ihrer Heizwirkung (energetischer Wirkungsgrad). Leistungsfähige moderne Heizungsanlagen sind im Vergleich zu veralteten Anlagen „umweltfreundliche Spardosen“. So können Brennwertkessel zusätzlich Wärme aus dem Abgas gewinnen. Deshalb sollten Sie Anlagen, die älter als zehn Jahre sind, baldmöglichst erneuern. Umweltfreundliche Anlagen mit geringem Energieverbrauch .
Heizungs- und Warmwasserrohre, die nicht oder nur schlecht gedämmt im Keller verlegt sind, führen zu erheblichen Energieverlusten und manchmal auch zu unerwünschtem Aufheizen von Kellerräumen. Heizungs- und Warmwasserrohre sollten gut gedämmt sein und mindestens den Vorschriften der Energieeinsparverordnung entsprechen. Dämmmaßnahmen sind vergleichsweise preiswert.

Vorwort zum richtigen Heizen und Lüften und dadurch Energiesparen

Die Behaglichkeit ist Maßgeblich das das individuelle Empfinden zu dem unter anderen die körperliche Verfassung, die Bekleidung und die Betätigung des Menschen beitragen. Als angenehm und behaglich werden bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 35 bis 60 Prozent und Temperaturen zwischen 19 und 22 Grad empfunden. Daher sollte zu jeder Wohnung oder zu jedem Haus zur Grundausstattung ein handelsübliches Thermo-Hydrometer vorhanden sein, damit man dieses regelmäßig kontrollieren kann.
Gardinen sollten nicht die Heizkörper und deren Ventile überdecken. Heizkörper sollten nicht zu gestellt sein, sie sollten auch innen wie außen sauber sein. Denken Sie auch immer daran, dass Wände nicht atmen können. Der notwendige Luftaustausch findet kontrolliert über die Fenster oder Lüftungsanlage statt. Eine Faustregel zum Heizkosten sparen ist:
Absenkung der Raumtemp. um 1 Grad senkt die Heizkosten um rund 6 Prozent. Es sollte aber die Raumtemperatur nicht unter 14 bis 16 Grad sinken, sonst kommt es zur Kondensation von Feuchtigkeit auf den Wänden und dann Zwangsweise zur Schimmelbildung. Eine Faustformel ist auch je kühler die Raumtemperatur ist, desto mehr müssen Sie lüften. Dieses können wir seit den Jahren 2005/2006 vermehrt feststellen, da immer mehr falsch geheizt und gelüftet wird. Frei nach dem Motto Geiz ist geil, aber genau da ist der Umkehrschluss.
Je weniger verbraucht wird desto teurer wird alles, da die Kosten der Lieferanten gleich bleiben aber wenn diese weniger verkaufen machen diese die Preise höher, sie müssen ja ihre Kosten decken.

Feuchtigkeit:
In einen Vier-Personen Haushalt werden pro Tag rund 12 Liter Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf abgegeben, der sich in der Raumluft anreichert und zu folge hat, dass die Luftfeuchtigkeit im Raum steigt und damit die Gefahr der Schimmelbildung, das Phänomen ist vor allem in den Wintermonaten problematisch.

Auflistung der Feuchteabgabe in Gramm/ je Stunde

Mensch:

schlafen
40-50 g/h
Leichte Aktivität
30-120 g/h
Mittelschwere Arbeit
120-200 g/h
Schwere Arbeit
200-300 g/h

Pflanzen:

Topfpflanzen
5-15 g/h
Mittelgroßer Gummibaum
10-20 g/h

Bad :

Wannenbad
ca 700 g/h
Duschen
ca 2600 g/h

Küche:

Kochen
600-1500 g/h
Geschirrspülmaschine
100g/h

Wäsche:

4,5 kg geschleudert
50-200 g/h
4,5 kg tropfnass
100-500 g/h

Wenn man diese Punkte alle beachtet und sich richtig verhält, sollte ein gesundes Wohnklima kein Problem sein. Es ist Ihre Gesundheit und falsche Lüftung kann man heutzutage schnell nachweisen.

Wartungen von Heizungsanlagen

Sie sparen bis zu 10 Prozent Energie

Bereits 1mm Ruß auf dem Wärmetauscher reduziert den Wirkungsgrad um ca. 15%.

Sie schonen die Umwelt

Sie haben wieder Sicherheit

Man sollte bei einer Gasleitung nicht vergessen, dass diese am Hausanschluss anfängt und am Schornsteinausgang endet

Die Lebensdauer der Anlage verlängert sich

Sie beugen größere Mängel vor da aus Kleinigkeiten größere Schäden entstehen können

Eine Heizung ist wie ein Eisberg 90 Prozent liegen verborgen und sind nicht sichtbar

Die Betriebsstunden im Jahr bei einer Heizung mit Warmwasserbereitung liegen ca. bei 3600 Stunden. Wenn man rechnet, dass ein PKW ohne Mühe in einer Stunde 50 km fahren kann dann macht die Heizung im Jahr 180000 km, dass ist mal ein Beispiel das man mal sieht was eine Heizung leisten muss und auch kann.

Auch versicherungstechnisch sollte man die Wartung nicht vernachlässigen

Die Geräte werden immer kleiner und Kompakter und sind Wärme ausgesetzt, Dadurch verlieren Dichtungen Ihre Elastizität werden Hart und spröde und daraus Folgend undicht

Betreiber von Gasanlagen sind verpflichtet diese einmal im Jahr eine Hausschau zu unterziehen und aller 12 Jahre muss per Gesetz eine Gebrauchsfähigkeitsprüfung gemacht werden

Trinkwasseranlagen sind auch Wartungspflichtig dies fängt beim Filter an und endet am Auslauf dazu gehören auch Warmwasserspeicher

Spartipps

Die Heizung entlüften, wenn die Heizkörper gluckern.
Verbessern Sie den Wirkungsgrad ihrer Heizungsanlage, indem Sie sie eine Wartung durchführen lassen.

  • Türen und Fenster abdichten. Denn an so richtig kalten und windigen Tagen zieht es doch schon mal an den Ritzen an Fenstern und Türen und somit durch das ganze Haus, und dadurch geht eine Menge Heizenergie verloren.
  • Die Heizungspumpe sollte auf der niedrigsten Stufe stehen, denn dadurch wird eine Menge Strom gespart.
  • Es lohnt sich sogar nachts Vorhänge, Jalousien, Rollos usw. zu schließen, Es ist eine kleine, aber effektive Wärmedämmung.
  • Nichts vor die Heizkörper stellen; denn nur so kann die Luft gut zirkulieren.
  • Überdenken Sie ihre Gewohnheiten beim Heizen. An den richtig kalten Tagen sollten Sie nur die Räume heizen in denen Sie sich aufhalten.

HSZ Putzi Tipps und Tricks

Zur Pflege der Duschabtrennung bitte keine Mikrofasertücher benutzen, diese enthalten Metallfaser und zerkratzen das Glas. Das Profil nach dem duschen einfach mit der Brause warm und dann kalt abbrausen. Duschtüren schließen damit keine Flecke entstehen.

Wie kann man ohne großen Aufwand den Perlator an der Mischbatterie entkalken, einen Luftballon mit Essigreiniger über den Auslauf stülpen und über Nacht dran lassen.

Bei WC-Deckeln bitte darauf achten, wenn Chemie wie WC-Reiniger oder ähnliches ins Becken getan werden, dass der WC-Sitz mit Brille geöffnet bleibt, da die Chemie ausgast und der WC-Sitz somit von innen vergilbt.

Bei der Benutzung von Einhebelmischern: wenn man nur Kaltwasser benötigt auch auf kalt stellen, da spart man ca. 60 Euro im Jahr, da auf Mittelstellung beides läuft, warm und kalt.

Siliconfugen sind Dehn- und Wartungsfugen. Bitte behalten sie diese immer im Augenschein und melden sie gegebenenfalls (auch Mieter sind dazu verpflichtet, um Schäden an der Mietsache zu vermeiden).

Heizkörperreinigung: Man sollte alle 3 Jahre die Heizkörper zwischen den Lamellen reinigen. Unser Tipp: Gitter von oben demontieren, auf den Fußboden Schale, Schüssel oder alte Decke legen. Die Lamellen mittels Haushaltsreiniger einspüren und 10 min. einwirken lassen und dann mittels Dampfreiniger reinigen.

Warum verfetten Küchenabflüsse? Das abzulassende Restwasser ist kalt und die Fettpartikel flocken aus und bleiben an den Wandungen des Abflusses hängen. Diesem kann man vorbeugen in dem man nicht das Spülwasser über längere Zeit im Becken lässt und auch Chemie ist kein Zaubermittel. Eine Scheibe Zitrone im Spülwasser wirkt Wunder. Auch der Geschirrspüler sollte mal mit 70 Grad genutzt werden, da es bei Temperaturen unter 60 Grad zu Fettablagerungen kommt, bei den so genannten ECO oder Sparprogramme.

PDF-Datei:   HSZ Putzi Tipps und Tricks

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